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Ball of Inclusion am 4. Mai im Columbia Theater

Der Ball of Inclusion geht am Samstag, 4. Mai 2019 von 16:00 bis 2:00 Uhr in die zweite Runde! So bietet die Party die Mögklichkeit, sich für den darauffolgenden Aktionstag am 5. Mai vor der Inklusions-Demo „#MissionInklusion - Die Zukunft beginnt mit dir!“ musikalisch einzustimmen

Nach dem erfolgreichen Auftakt im vergangenen Jahr wechselt die inklusive Party mit Live Acts dieses Jahr vom SO36 ins Columbia Theater (Columbiadamm 9-11, 10965 Berlin). Auch 2019 wird die Veranstaltung des Berliner Musikfördervereins Verein für Suurbier-Kultur und Handwerk e.V. ein abwechslungsreiches, genreübergreifendes und kurzweiliges Live-Musikprogramm für Menschen mit und ohne Handicap bieten. Eintritt erfolgt gegen einen Soli in Höhe von 5 Euro.
Das Bühnenprogramm bietet ein buntes Potpourri aus etablierten Künstlern und spannenden Newcomern, mit und ohne Einschränkung. Unter anderem wird Tonalpie spielen, das Bandprojekt aus unserer Einrichtung in der Ollenhauerstraße. Moderiert und aufgelockert werden die Feierlichkeiten durch die Damen des Jodel-Duos Esels Alptraum und abgerundet durch das DJ-Team von A Design for Life, welches in den Umbaupausen und auf der Aftershow-Party für spannungsreiche Musikunterhaltung sorgt. Auch in diesem Jahr bieten einige Verbände wieder die Möglichkeit sich über das Thema Inklusion und entsprechende Angebote zu informieren.

Der Ball of Inclusion 2019 wird gefördert durch die Aktion Mensch und unterstützt von Cooperative Mensch, Kulturleben e.V. und soungmag.de.


8 Live Acts: TV Smith (Punk Rock/Songwriter, Essex), Vizediktator (Straßenpop, Berlin), Fargo (Rap/Pop, Berlin), Die Wallerts (Humppa, Berlin), Metzer58 (Punk Rock, Münster), Graf Fidi (Hip Hop, Berlin), Pommes oder Hilla (Punk Rock, Berlin), Tonalpie (Rock/Pop, Berlin)

Moderation: Esels Alptraum – das antikapitalistische Jodel-Duo

DJs: A Design for Life (Indie/Indietronic, Berlin)

Inklusives Wahlrecht auch in Berlin

Anlässlich der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts vom 15. April 2019, wonach Wahlrechtsausschlüsse für Menschen mit Behinderung bereits zur Europawahl abgeschafft werden, macht die Landesbeauftragte für Menschen mit Behinderung Christine Braunert-Rümenapf auf die Situation in Berlin aufmerksam:

„Mit dem vom Abgeordnetenhaus beschlossenen „Elften Gesetz zur Änderung des Landeswahlgesetzes“ vom 20. März sind auch in Berlin die pauschalen Wahlrechtsausschlüsse von Menschen mit Behinderung abgeschafft. Diese Ausschlüsse betrafen bislang Menschen, für die in allen Angelegenheiten eine rechtliche Betreuung bestellt ist und Personen, die sich aufgrund von Schuldunfähigkeit in einem psychiatrischen Krankenhaus befinden. In Berlin sind dies etwa 700 Bürgerinnen und Bürger. Damit können auch bei den nächsten Wahlen zum Abgeordnetenhaus und den Bezirksverordnetenversammlungen alle Menschen mit Behinderung ihr Wahlrecht ausüben.

Ich freue mich, dass wir auch in Berlin bei der Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention ein Stück weiter sind und die Wahlrechtsausschlüsse von Menschen mit Behinderung in der Vergangenheit liegen. Damit ist zudem ein Versprechen des Koalitionsvertrags eingelöst.

Zu verdanken ist dies vor allem dem langjährigen Engagement des Landesbeirats für Menschen mit Behinderung, der Interessenvertretungen, des Deutschen Instituts für Menschenrechte und vieler Engagierter in Politik und Gesellschaft, auch in den Bezirken. In den zehn Jahren seit Inkrafttreten der UN-Behindertenrechtskonvention haben sie immer wieder für eine menschenrechtskonforme Gesetzesänderung geworben.

Damit alle Menschen mit Behinderung ihr Wahlrecht auch vollumfänglich wahrnehmen können, muss der Senat aber auch den Abbau von Barrieren der politischen Partizipation weiter voranbringen. Dazu zählt etwa die Barrierefreiheit der Wahllokale, der bessere Zugang zu Informationen in Leichter Sprache oder Gebärdensprache und die inklusive politische Bildung. Bis zur nächsten Wahl des Abgeordnetenhauses im Jahr 2021 bleibt also noch viel zu tun.“

Pressemitteilung der Landesbeauftragten für Menschen mit Behinderung Berlins

Spastikerhilfe heißt jetzt Cooperative Mensch

Interview mit Klaus Uwe Benneter, Aufsichtsratsvorsitzender, über die Gründe der Umbenennung

Der Name Spastikerhilfe ist etabliert. Warum ein neuer Name?

Bereits seit einigen Jahren wird sowohl von unseren Nutzern als auch von unseren Mitarbeitern und Genossenschaftlern immer wieder die Meinung geäußert, dass der Name Spastikerhilfe Berlin eG nicht mehr zeitgemäß sei und auch die Breite unserer Tätigkeiten nicht mehr abbilde.

Wie kam es zum neuen Namen: Cooperative Mensch eG?

Mit Cooperative Mensch haben wir einen Namen gefunden, der sowohl den Menschen als auch unseren genossenschaftlichen Gedanken gleichberechtigt im Namen trägt. Die Wortmarke spiegelt damit sowohl unser ganzheitliches Menschenbild als auch das Leitbild unseres gemeinsamen Arbeitens wider: partnerschaftlich und gemeinsam wirkend verbinden wir soziale Ziele mit den dafür notwendigen wirtschaftlichen Voraussetzungen. Der neue Name beschreibt die Beziehung zwischen der Genossenschaft und unseren Nutzern, für die wir Angebote erarbeiten und Leistungen erbringen. 

Wo wird der neue Name sichtbar?

Der Schriftzug im Logo „Cooperative Mensch Mittendrin“ unterstreicht unser Leitbild, das die Zugehörigkeit jedes Einzelnen zur Gesellschaft und das Recht auf lebenslange Persönlichkeitsentwicklung umfasst. Ein solches Menschenbild im Alltag zu leben und gemeinsam mit unseren Nutzern umzusetzen, ist weiter unser Ziel. Im Mittelpunkt unserer Arbeit steht immer der Mensch – mit und ohne Behinderung. Dieses zentrale Anliegen unseres gemeinsamen Engagements wollen wir mit dem neuen Namen in der Öffentlichkeit noch stärker als bisher vermitteln. Mit unseren speziellen und zunehmend ausdifferenzierten Angeboten wollen wir erkennbar sein und unser professionelles Profil und unsere langjährige Erfahrung als engagierte Begleiter für einen ganz besonderen Sozialbereich zum Ausdruck bringen.

Sie haben nicht nur den Namen, sondern auch einige Strukturen geändert. Warum? 

Die sich herausbildenden neuen gesellschaftlichen Strukturen – ein Stichwort: Altersentwicklung – und die neuen rechtlichen Rahmenbedingungen – Stichwort: Bundesteilhabegesetz – fordern uns im härter werdenden Wettbewerb. In diesem Umfeld ist es unser Ziel, als seriöse, langjährige, gemeinnützige Genossenschaft mit dem neuen Namen und jetzt auch mit den Angeboten der sanierten Lebenswege-Gesellschaften aus der Vielzahl der Träger der Behindertenhilfe herauszuragen und unseren Kunden mit unseren qualifizierten Mitarbeitern unsere fachliche Kompetenz mit einem zukunftsfähigen breiten Hilfsangebot zu vermitteln.

„Berlin für Europa – ich wähle mit!“

Im Mai 2019 ist Europa-Wahl. Die Bürgerinnen und Bürger der EU wählen das Europa-Parlament. EU bedeutet: Europäische Union.  Wahltag in Berlin und Deutschland ist Sonntag, der 26. Mai 2019.

Zu diesem Anlass hat die Cooperative Mensch als Mitglied von „Das Blaue Kamel“, dem Berliner Aktionsbündnis für Menschen mit Behinderungen, zusammen mit der Berliner Landeszentrale für politische Bildung und der Landeswahlleiterin für Berlin eine Broschüre in leicht verständlicher Sprache zur Europa-Wahl 2019 herausgegeben.

Die Broschüre können sie hier als barrierefreie, digitale Version herunterladen.